Über uns

 

 

   Motorsportclub Echzell e.V. (DMV)           

 

 

die Welt zu Gast bei Freunden“ !

 

Der Motorrad-Bahnsport ist sicher nichts für Nervenschwache. Die Maschinen der Halbliterklasse beschleunigen in rund 3 Sekunden von 0 auf 100, verfügen aber über keine Bremsen!  Würde auch gar keinen Sinn machen, denn der Reiz der schnellen Kurvenfahrt liegt im kontrollierten Drift, eigentlich immer bei Vollgas.

 

Das Publikum liebt auch das Schema der Veranstaltungen: Training und Vorläufe im Ausscheidungsmodus bauen eine spürbare Spannung auf, deren Höhepunkt erst zum Schluß erreicht wird, im Finale.

 

Die Initialzündung für die Gründung des MSC Echzell im Februar 1969 wurde sicher nicht zuletzt von einem der berühmtesten Söhne der Gemeinde ausgelöst: Armin Herwig hatte mit seinem Beifahrer Fritz Weil im In- und Ausland große Erfolge eingefahren.

 

Neben Hermann Binding, Schwiegervater von Armin Herwig, waren Bernd Brinkmann, Volker Sachs, Wilfried Zerb, Oswald Kaiser, Erwin Waas und Horst Lehr weitere Männer der ersten Stunde. Eingetragen wurde der Club beim Amtsgericht in Nidda. Die Mitgliedschaft im Deutschen Motorsport Verband, DMV, sowie die Ausrichtung des 1. Grasbahnrennens erfolgten bereits in den darauffolgenden Monaten.

 

Aus dieser Bewegung entwickelten sich Veranstaltungen, die in der Spitze 7000 Zuschauer an die Grasbahn auf den Allmendwiesen im Ortsteil Gettenau zogen. In Fankreisen machte der Begriff von der „Hochburg der Gespanne die Runde“.

 

Das Halbfinale zur Grasbahn-Europameisterschaft im Jahr 1982 war ein Höhepunkt in der Historie von Club und Region. Teilnehmer aus 10 Nationen zeigten Sport vom Feinsten.

 

Das letzte Rennen fand 1985 statt. 1986 fielen alle Mühen dem Wettergott zum Opfer, seit 1987 steht das Gelände dem MSC nicht mehr zur Verfügung.

 

Der MSC Echzell hat bereits zu Zeiten seiner internationalen Grasbahnrennen mit weiteren Aktivitäten aufgewartet. So wurden Geschicklichkeits- und Tretcar-Turniere in der Kurt-Moosdorf-Schule durchgeführt.

 

Darüber hinaus entwickelte sich die Sandbahn des Nachbarclubs in Hof/Westerwald zu einem zweiten sportlichen Zuhause. In Fahrerlehrgängen wurde dem Nachwuchs erste Erfahrungen im Motorrad-Rennsport vermittelt und gleichzeitig der Grundstein für die Rennen der Schülerklassen gelegt, heutzutage Bestandteil vieler sportlichen Wettstreite.

 

 

 

 

Die Austragung des ersten MSJ-Bahnsport-Supercups, sprich Schüler-DM, in Hof fand unter Regie des MSC Echzell statt.

 

Sein 25-jähriges Jubiläum feierte der MSC im November 1994 in der Horlofftalhalle in Verbindung mit der Ehrung der siegreichen Teilnehmer der Süddeutschen Bahnmeisterschaft.

 

Viel positive Resonanz über die Region hinaus fand auch die im August 2006 erstmals durchgeführte Oldtimer-Ausfahrt für Motorräder und Automobile. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1225-jährigen Bestehen der Gemeinde Echzell haben sicher nicht nur Fans und Liebhaber der klassischen Fahrzeuge den 29. Juli 2007 im Terminkalender vorgemerkt: 2. Oldtimer-Ausfahrt!

 

Klaus Wagner, seit 1990 1. Vorsitzender, kann voller Stolz auf seine Akteure zurückblicken.

Das bis dato einzige deutsch-türkische Renngespann, Hartmut Hoffschulz mit Copilot Ajan Celenk, machte in den 80er Jahren nicht nur sportliche Schlagzeilen.

In den Reihen des MSC Echzell waren auch weitere Erfolgsgaranten der Gespannklasse wie die Gebrüder Harald und Dietmar Haus, Rainer Stein mit Werner Schiecke sowie Gerd Knaupp mit seinem Sportkameraden Weidner.

Wagner, selbst erfolgreicher Pilot eines Renngespannes, zeigt auch allen Respekt vor „seinen“ Solisten.

Andreas Rahn hat nach dem Gewinn der Jugend-Trial DM den Wechsel auf die Bahn mit zwei Titeln als Deutscher Meister der Halbliter-Nachwuchsklasse noch getoppt.

Ebenfalls zwei DM-Titel hat Marcel Möbus in der 85er-Schülerklasse errungen.

Ein wahrer Allroundkämpfer war dessen Vater Waldemar Möbus, der die Gras- und Sandbahnrennen in den Sommermonaten auch als Aufbautraining für seine Einsätze beim Eisspeedway gegen Nordmänner und Sowjets nutzte.

Mit Daniel Baier schaffte 1999 ein weiterer Clubfahrer des MSC den Gewinn der Deutschen Meisterschaft in den Schülerklassen.

 

Schließlich soll bei dieser sportlichen Revue der jahrelange Publikumsliebling nicht fehlen: Rudi Weindl, bekannt als Stier von Regensburg, begeisterte mit seinen waghalsigen Einsätzen die Massen, auch und besonders bei widrigen, witterungsbedingten Bedingungen.

 

Die Gemeinde Echzell wurde durch das Engagement des MSC zu einem Begriff. Gäste aus ganz Europa und Übersee folgten immer wieder gerne den Einladungen - „die Welt zu Gast bei Freunden“!